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ⓘ Kempten, Allgäu. Kempten is a kroasfreie Stod im bayrischen Regierungsbeziak Schwobm. De Hochschuistod zejt zu den ejdastn Städt vo Deitschland. is a zentrei gl ..



                                               

Eger

Eger is a im Karlovarský kraj ligade Stod am eissastn Westn vo da Tschechei. D Stod ligt am Fluss Eger am neadle und sidwestle an Deitschland grenzadn Egerland.

                                               

Listn vo deitsche Grichte

Diese Listn vo deitsche Grichte diand da Afnohm vo semtliche gengweatiga stootliche Grichte in Deitschland in semtlichn Grichtsboakeitn. In Deitschland gibds 1086 Gricht ohne Dienst- und Bruafsgrichtsboakeit, wovo de große Meahheit 638 Amtsgrichte san. Diese Listn is gliedad noch de Kriterien: Grichtsdrega Bundesgricht oda Landesgricht Grichtsboakeit Oiphabet. Rong im Instanznzug Historische deitsche Grichte san in ana eingna Listn vazeichnd.

Kempten (Allgäu)
                                     

ⓘ Kempten (Allgäu)

Kempten) is a kroasfreie Stod im bayrischen Regierungsbeziak Schwobm. De Hochschuistod zejt zu den ejdastn Städt vo Deitschland. is a zentrei glengs Obazentrum vo da umliegenden Ferienregion Allgai ois Schui-, Verwaltungs- und Handelszentrum. Kempten is noch Augschburg de zwoatgreßte Stod vo Bayerisch-Schwom.

                                     

1. Eadkund

Kempten liegt uma 646 m bis 920 m iba NN am Alpennordrand am Ufa da Iller, in ebba 30 km sidlich vo Memmingen und 30 km neadlich vo Oberstdorf entfernt. Vo alle Städt vo Deitschland mit mehr ois 50.000 Eihwohna is Kempten mit uma 674 Metern in da Oidstod de am hechstn glenge.

                                     

1.1. Eadkund Ausdehnung des Stodgebietes

Des Stodgebiet besteht aus de Gemarkunga Kempten Allgai, Sankt Lorenz und Sankt Mang.

Zur Stod Kempten Allgai ghern de Orte Kempten Allgai, Adelharz, Breiten, Dreifaltigkeit, Eggen, Eich, Ellharten, Härtnagel, Halden, Haslach, Haubensteig, Heiligkreuz mit dem ehem. Kloasta Heilig Kreuz Kempten, Hinterbach, Hirschdorf, Hub, Lenzfried, Leubas, Leupolz, Lotterberg, Mariaberg, Neuhausen, Oberwang, Reichelsberg, Rößlings, Rothkreuz, Rottach, Sankt Mang, Seeangers, Steig, Steufzgen, Stiftallmey, Thingers, Ursulasried, Wettmannsberg und Zollhaus und aa weitere, kleanere Orte Weiler und Oaödn. Insgsamt gibts 155 Gmoateile. De meisten san baulich mit Kempten zsammagwachsen.

                                     

1.2. Eadkund Klima

Kempten liegt bei den Werte vo Joaresduachschnittstemperatur und Niederschlagsmenge im deitschn Duachschnitt, aba de Niederschlagsmenge is im oberen Bereich da deitschn Duachschnittsmenge. Mit 1.272 Millimeter mm Niederschlagsduachschnitt und a Duachschnittstemperatur vo 6.9 Grad Celsius °C im Joar vo 1961 bis 1990 foit de Stod net aus dem Rahmen da gemäßigten Klimazone. Besondere Wetterlagen: Wia im gesamten Voralpenland tritt aa da öfters im Joar Föhn, oda aa ergiebige Niederschläge ois Regen oda Schnee duach den auftretenden Wolkenstau vor den Alpen, auf. Aufgrund vo Ibaschwemmunga, de vo da Iller verursacht wern, is in Kempten de Hochwasserschutzmauer nochm Pfingsthochwasser 1999 aufm linken Illerufer verlängert worn. De easchte Bewährungsprobe beim Alpenhochwasser 2005 war erfolgreich.

                                     

2.1. Gschicht Antike

Kempten zejt mit Worms, Trier und Augschburg zu den ejdestn Städt vo Deitschland. De Gschichte Kemptens reicht zruck bis weit in de Zeit vor da römischen Eroberung vom Alpenvorland um 15 v. Kr. Allerdings fein bislang sichere archäologische Zeignisse iba a greßere Siedlung bereits in vorrömischer Zeit. Ois gesichert guit dageng de Existenz da römischen Stod Cambodunum in ebba ab da Zeit da Eroberung da Gengad duach de Truppen vom Drusus und Tiberius, oiso ab in ebba 15 v. Kr. In dem 18 n. Kr. erschienenen 4. Buach vom Geograph Strabon werd de bestehende keltische Polis Kambodounon easchtmois schriftlich bezeugt. Üba a Furt duach de unberechenbare Iller auf dem rechten Hochufer gleng, entwickelt si daraus de römische Stod Cambodunum. Meglicherweise fungiad Cambodunum im easchtn Joarhundert aa ois Hauptstod da Provinz Rätien, bevor des nei gründt Augschburg de Funktion ibanomma hod. Noch da Blütezeit im 2. Joarhundert n. Kr. war de Entwicklung da Stod allmählich rückläufig.



                                     

2.2. Gschicht Middloita

Sie werd 774 vo Karl dem Groaßn ois eigenständige Abtei bestätigt gemäß klösterlichen Fälschungen aus dem friahen 12. Joarhundert auf Drängen seiner Gemahlin, Hildegard. Im Lauf vo de Joarhunderte kriagt de Abtei de Herrschaft iba beträchtliche Teile vom Umland und werd Kern vo am si zu a eigna Siedlung entwickelnden Wirtschaftswesens. Kine Friedrich II. belehnt 1213 den Abt vom Stift mit der Grafschaft Kempten. De Oidstod Kempten werd 1289 duach a Privileg Kine Rudolfs vo Habsburg aus dem Hoheitsbereich des Abtes gelöst und ois Freie Reichsstod am Kine unmiddlbor unterstejt. Damit wern dem Stift Ibagriffe auf Eigendum und Rechtsstand da Reichsstod und ihrer Eihwohna verbiatn. Des geschah unmiddlbor noch Beendigung vom Interregnum, a Zeit also, in da de Macht des Kenigs gengiba Fiarstn und Geistlichkeit verstärkt zum Ausdruck gebracht worn is. Sicher warn de zusätzliche Einnahmen aus de Steuern und de Truppenkontingente da Kemptener guade Gründe fia den Schritt. De wirtschaftliche Grundlage vo Kempten zu dera Zeit da vom Reich geschützte Fernhandel mit Soiz und aa da Handel mit lokal gefertigten Leinenstoffen und Schmiedeerzeugnissen. De Teilung vo Kempten in a dem Reich direkt unterstellte Siedlung und a unmiddlbor dro angrenzends selbstständiges Stiftskloster fiahrt zu ständige Auseinandersetzungen zwischn de Reichsbiarga und dem Fiaschtabt vom Fiaschtstifts Kempten. So stürman und zeaschtörn beispuisweise 1363 Kempter Biarga de dem Fiaschtabt gehörende Burghalde. De Abgrenzung zum Kloasta werd 1358 aa duach de Errichtung a eigna Schui und 1437 duach de Stiftung vo a Kirchenbibliothek fia de Stodprediger deitlich. An da Iller entsteht 1477 mit de easchtn zwoa Papiermühlen a neier Erwerbszweig. Duach Kaiser Friedrich III. erhoit 1488 de Reichsstod Kempten des Recht den Reichsadler mit der Kaiserkrone in eanam Stodwappn zu führn. A Kempter Truppenkontingent hot si bei da Befreiung vom in Brügge gfangan junga Kine Maximilian bsunders auszeichnet. Da Reichsadler ziad heit no de rechte Hälfte vom Stodwappn. De vollständige Unabhängigkeit vom katholischen Kloasta erwirbt de Reichsstod eascht 1525 mit dem "groaßen Kauf". Im Bauankria" kommts zua Plünderung vom Kloasta duach stiftskemptische Bauern. Daraufhin veräußert der auf Bargeld oogwiesne Abt geng 32.000 Gulden alle vabliema herrschaftlichen Rechte in da Stod an de Biarga. Damit is zuagleich da Weg frei fia den Wechsel vo da Reichsstod zua Reformation, während de middlawei stoark oogwachsene Stiftssiedlung naturgemäß katholisch bliem is. De Stod ghert 1529 zu de Vertretern da protestantischen Minderheit Protestatio" am Reichsdog zu Speyer. Ihre Biagaschaft fordert de ungehinderte Ausbreitung vom evangelischen Glaam.

Im Dreißigjährigen Kriag helfa de zwoa Hälften da Doppelstod dann aa mehrfach den oiwei aufgezogenen Streitkräften, de andersgläubige Hälfte zu verheeren. Zudem schlägt in dera Zeit de Pest zwoa Moi fiachterlich zua. Im Joar 1635 is de Stod vo vormals in ebba 6000 auf a Bevölkerung vo gerade no 900 dezimiad. Im Weiteren behinderte de Rivalität zwischn de zwoa Stodteilen und allawei wieda kehrende Kriage mit entsprechenden Schäden a nochhoitige Erholung da Doppelstod. Im Joar 1775 is Kempten Schauplatz vom letztn Hexenprozess auf deitschem Boden. Maria Anna Schwegelin werd ois Hexe zum Tode duach Verbrennen verurteilt. Noch neiere Forschungen is sie aba net hingrichtet worn, sondern begnadigt und stirbt 1781 im stiftkemptischen Stockhaus. Duach den Zuschlag da Stod und vom Stift zum Staatsgebiet vo Bayern 1802 duach Napoleon werd Kempten zua a einheitlichen Stod - de nötigen Verwaltungsakte dafia brauchan nur wenige Joar, de kulturellen und gesellschaftlichen Prozesse da Vereinigung brauchan dageng vei Joarzehnte.

                                     

2.3. Gschicht Neizeid

Da wirtschaftliche Aufschwung und de Urbanisierung duach de industrielle Revolution werd in Kempten bremst duach den Niedergang da ansässigen Leinenmanufakturwirtschaft infolge da starken Konkurrenz im Weltmarkt.

Im Allgai wechselt da Anbau vo Flachs allmählich zua heit bekannten Greanlandwirtschaft und domid zua industriellen Kaasproduktion. De Weberei verändert si unta Nutzung vom vorhandna Know-How und da Wassakraft da Iller vom Verlags- und Manufakturwesen hin zua industriellen Baumwollverarbeitung. De benötigte Technik führt zua Entwicklung vo feinmechanische Maschinenbaufabriken. Da Hoizreichdum laßt verschiedene Produktionen zu den bereits bestehenden Papiermuihn entstehen. Im Joar 1898 lafft da easchte gewerblich gnutzte Dieselmotor da Welt in da Zündholzfabrik Kempten. Relativ friah entwickelt si im Allgai dazua da Tourismus ois weiters Wirtschaftsstandbein. Zwischen 1943 und 1945 is im naheglengen Weidach a Außenlager vom Konzentrationslagers Dachau errichtet Siehe: Außenlager Weidach, nochdem KZ-Häftlinge unta andam in da sonst fia Viehhandel gnutzten "Allgaihalle" untabracht warn. De Randlage in Bayern und de vergleichsweise groaße Vielfalt in da Wirtschaft sorgen seitdem fia a allmähliches, aba stetes Wochsdum und fia modarate Auswirkunga vo Kriagen und Krisen bis heit. Im Joar 1977 is de Errichtung da Fachhochschui Kempten beschlossen worn.



                                     

3.1. Politik Obabuagamoasta seit 1946

  • Wolfgang Roßmann vom 1. Mai 1990 bis 30. April 1996
  • Anton Götz, vom 1. Oktober 1946 bis 30. Juni 1948
  • Georg Voikhart, vom 30. Juni 1948 bis 30. April 1952
  • Josef Höß, vom 1. Mai 1970 bis 30. April 1990
  • August Fischer, vom 1. Mai 1952 bis 30. April 1970
  • Thomas Kiechle seit 2014
  • Ulrich Netzer seit 1. Mai 1996 bis 2014
                                     

3.2. Politik Stodrat

Da Stodrat besteht aus 44 Mitgliedan:

  • Freie Wähler/ÜP-Stodratsfraktion 8 Sitz
  • De Republikaner 1 Sitz
  • CSU 16 Sitz
  • Unabhängige Bürger/ÖDP 3 Sitz
  • Fraktionsgmoaschaft Bündnis 90/De Greana 6 Sitz
  • SPD 7 Sitz
  • Ausschussgmoaschaft FDP 3 Sitz
                                     

3.3. Politik Verwoitung

Kempten erhebt seit dem 01. Jenna 2006 a Zweitwohnsitzsteuer, de 10 % da Joareskaltmiete entspricht. Ziel da Stod is hierbei, nem da finanziellen Beteiligung an da städtische Infrastruktur aa an Anreiz zu schaffen, den Nebenwohnsitz in an Hauptwohnsitz umzuwandeln. De Kampagne Lem statt Schweben is vom Jugendhuifeausschuss da Stod angeregt, nochdem kommunale Fachkräfte aas de Bereichen Schui, Jugendaabat, Suchtberatung, Jugendhuife und Polizei im Stodgebiet zunehmad kinder- und jugendtippische Erscheinungen und Gefahren im Umgang und im Konsum vo Alkohol erkannt ham. De Kampagne is im Joar 2004 gestartet, und lafft seitdem. Mit umfangreichen praktischen, präventiven und duach vei Fachkräfte begleitet Aktivitäten werd versuacht, net nur des Thema Sucht und Alkohol sondern middlawei aa de Themen Bewegung, Gesundheit, Sexualität und Partnerschaft und aa Medienkonsum fia Kinder und Jugendliche aufzugreifen und zu erläutern. Zu den Zielgruppen ghern aa Eltern und aa Multiplikatoren.

                                     

4. Wirtschaft und Infrastruktur

In Kempten san verschiedene - in da Mehrheit im Dienstleistungsgewerbe - Untanehma oogsiedlt. Den greßten Teil da Beschäftigten Kemptens nimmt da öffentliche Dienst ei. Vo ibaregionaler Bedeutung is de Milchwirtschaft.

                                     

4.1. Wirtschaft und Infrastruktur Strossnvakea

Kempten liegt an da A 7 Flensburg - Hamburg - Kassel - Würzburg - Ulm - Memmingen - Füssen und aa an da kurzen A 980 AD Allgai – Waltenhofen − B. Duach des Stodgebiet führen weiterhin de Bundesstraßn B Lindau - Minga - Passau - Philippsreut und B Eisenach - Mellrichstod - Würzburg - Ulm - Oberstdorf.

                                     

4.2. Wirtschaft und Infrastruktur Schienenvakea

Kempten liegt an da Allgaibahn KBS 970, de vo Minga noch Lindau führt. De Streckn is ab Geltendorf net elektrifiziad. Ois Ersatz fia den gestrichenen InterRegio da DB hoit iatz da Arriva-Länderbahn-Express kurz "alex" in Kempten. In Nord-Süd Richtung liegt Kempten an da Streckn vo Ulm noch Oberstdorf Illertalbahn. Außerdem zweigt da de Außerfernbahn iba Pfronten noch Reutte in Tirol ab. Kempten kriagt 1852 an Bahnanschluss mit dem Bau vo da Ludwig-Süd-Nord-Bahn. Da einstige Kopfbahnhof nahe da Oidstod is im Joar 1969 duach an neien Hauptbahnhof im Südn da Stod ersetzt. Im Stodgebiet vo Kempten lieng nem dem Bahnhof Kempten Hauptbahnhof de Bahnhöfe Kempten Ost Ostbahnhof und da Bahnhof St. Mang. 2006 feiad de Stod und de DB des 100-jährige Jubiläum da weltweit greßten Eisenbahn-Stampfbetonbrücke "Obere Illerbrücke". Üba de Bruck lafft da gesamte Zugvakea des Hauptbahnhofes.

                                     

4.3. Wirtschaft und Infrastruktur Luftvakea

  • Flugplatz: Durach EDMK Graslandebahn, Fallschirmsprungplatz
  • De nochstn Flughäfn san Memmingen 40 km, Friedrichshafen 80 km, Innschbruck 140 km und Minga und Stuttgart oiwei 180 km entfeant.
                                     

4.4. Wirtschaft und Infrastruktur Arbatslosigkeit

In kreisfreien Stod Kempten is im Septemba 2007 mit 5.2% oane vo de hägstn Arbatslosenquotn vo Schwobm vazeichnet.

                                     

4.5. Wirtschaft und Infrastruktur Buidung

Nem da Hochschui Kempten bietet Kempten drei Gymnasien mit naturwissenschaftlich-technologischen, sprachlichen und humanistischen Zweigen, drei Realschuin, mehra Grund- und Hauptschuin und a Woidorfschui. Dem Klinikum Kempten-Oberallgäu is a Berufsfachschui fia Technische Assistenten in da Medizin angegliadat. Da kinnan de Berufe medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent und medizinisch-technischer Radiologieassistent erlernt wern. A umfangreiches Buidungsangebot mit rund 1.000 Veranstaltungen je Semester bietet de Voikshochschui Kempten. Oberhalb Kemptens is de Voikssternwarte Kempten auf am Höhenrücken.

                                     

5. Allgaia Festwochn

Auf Initiative vo Dr. Georg Voikhart und Albert Wehr is de Allgaier Festwoche 1949 ins Lem gruafn worn. Inzwischn zejt de oi Joar im August stattfinade Regionalmesse mit Kultur- und Sporthöhepunkten und uma 60 000 Bsuachrn zu den Highlights da Veranstaltungen vum Allgai.

                                     

6.1. Berihmdheitn Buam und Dechta vo da Stod

  • Regina v. Neubronner 1801-1865 Stifterin 200.000 Gulden in städt.Verwaltung
  • Carl Rabus 1898–1983, expressionistischer Mala und Graphika
  • Ilhan Mansiz * 1975, türkischer Ex-Fuaßboinationalspuia
  • Gerhard Wucherer * 1948, Leichtathlet
  • Ernst Mayr 1904–2005, Biologe
  • Rudolf Zorn 1893–1966, Politika und Minista
  • Matthäus Neubronner 1714-1785, Buagamoasta und Handelsherr
  • Michael Kobr * 1973, Krimiautor
  • Claude Dornier 1884–1969, Fliagakonstrukteur
  • Alfred Kranzfelder 1908–1944, Korvettenkapitän, Beteiligta am Aufstand des 20. Juli 1944
  • Alexander Hold * 1962, Fernsehrichta
  • Alfred Weitnauer 1905–1974, Schriftsteller, Heimatpfleger, Historiker und Voikskundler
  • Uwe Reitenauer * 1971, Musika und Gitarrist
  • Michl Lang 1899–1979, Voiksschauspuia
  • Caspar Zeller 1756–1823, Gründer vo am Hamburger Handelshaus
  • Jürgen Tomicek * 1957, Karikaturist
  • Uschi Reich * 1949, Filmproduzentin
  • Otto Merkt 1877–1951, Kommunalpolitiker und Heimatpfleger.
  • Christine Marek * 1968, östareichische Politikarin und Staatssekretärin
  • Karl Braun * 1930, Bischof vo Eichstätt 1984−1995 und Erzbischof vo Bamberg 1995−2002
  • Franz Kneer 1895–1935, Pilot und Flugsportla
  • Liane Forestieri * 1975, Schauspuiarin
  • Ignaz Kiechle 1930–2003, Politika und Bundesminister
  • Christian Abt * 1967, Automobilrennfahra
  • Thomas Rathgeber * 1985, Fuaßboispuia
  • Kurt Friedrich Reinsch 1895-1927, Hydrobiologe
  • Heide Schmidt * 1948, östareichische Politikarin


                                     

6.2. Berihmdheitn Sonstige Berihmdheitn

  • Franz Xaver Unterseher, 1888-1954, Künstla
  • Dieter Lattmann * 15. Feba 1926 in Potsdam, Schriftsteller und SPD MdB in da Brandt-Ära, P.E.N Mitglied
  • Hansjoachim Strube * 21. Oktober 1916 Labiau; † 22. April 1978 Kempten Künstla, Gründungsmitglied vom Berufsverband Bildender Künstler Schwaben-Süd
  • Matthias Waibel, Pfarrer in Kempten vo 1553 bis 1561, guit ois Begründer vom slowenischen Schriftdum Konterfei auf da 1-Euro-Münze vo Slowenien
                                     

7. Sengswiadigkeitn

  • Rathaus
  • Stodpfarrkirche St. Lorenz; seit 1969 drogt sie den vo Papst Paul VI. verliehenen Ehrentitel a Basilica minor
  • St Mang-Kirche
  • Marstall mit Alpinmuseum und Alpenländischer Galerie
  • Alpenländische Galerie mit 130 Exponaten da Gotik bis Frührenaissance
  • Alpinmuseum
  • ehemalige Fiaschtäbtliche Residenz mit Hofgartn und Orangerie dort Sitz vo da Stodbiacharei mit der Abteilung Allgai-Biacha
  • Duftgarten auf da Burghalde Führungen duach Bahnhof-Apotheken-Mitarbata
  • Zumsteinhaus mitm Remischn Museum und Naturkunde-Museum
  • Burghalde mit Allgaier Burgenmuseum und Freilichtbühne
  • Archäologischer Park Cambodunum Remerzeit
  • Kornhaus mit Allgai-Museum
                                     

8. Partnerstädt

De Weinstod Bad Dürkheim is seit 1951 de longjaarigste Potnschoft da Stod. Seit 1971 bsteht a freindschoftliche Beziehung mitm Fischerdorf Quiberon an da Atlantikküstn. Grindt is de Partnerschoft vo da friaran Gmoa St. Mang und noch da Eingliadaung vo da Stod Kempten weidergfiaht wurn. Im Joar 1987 sant zwoa Partnerschoften entstaunda. Oane mit der norditalienischen Stod Trient und de ondane mit der ungarischen Grenzstod Ödenburg. Kempten hot mit der Städtepartnerschaft zu Ednbuag in de Zeiten vom koidn Kriag a Vorreiterposition in Deitschland bwiesen. 1990 is de vo Kempten entfernteste Partnerschoft mit der irischen Stod Sligo oogfanga worn. Vorreiter wor a Jugendaustausch zwischn da Fachhochschui und am College in Sligo.

                                     

9. Biacha

Führer:

  • Alexander Herzog vo Württemberg: Stadt Kempten. Ensembles - Baudenkmäler, Archäologische Geländedenkmäler Denkmäler in Bayern, Band VII.85. Verlag Schnell & Steiner, Minga und Zürich 1990. ISBN 3-7954-1003-7
  • M. Kellenberger: Alt-Kempten. Geschichtliche Streifzüge zua Förderung da Heimatkunde. Kempten und Minga 1913, Reprint 1984 im Verlag fia Heimatpflege im Heimatbund Allgai, Kempten

Gschichte Gesamtdarstellungen:

  • Voiker Dotterweich u. a. Hrsg.: Gschichte der Stadt Kempten. Verlag Tobias Dannheimer Kempten 1989, ISBN 3-88881-011-6
  • Josef Rottenkolber: Aus Kemptens vergangenen Tagen. Kösel-Verlag, Kempten 1954
  • Johann Bapt. Haggenmüller: Gschichte der Stadt und der gefürsteten Grafschaft Kempten. Kempten, Band 1: 1840, Band 2: 1847; Reprint in am Band im Verlag Tobias Dannheimer Kempten 1988, ISBN 3-88881-009-4
  • Norbert Herrmann: Kempten und des Oberallgäu. Bilder aus da Gschichte der Stadt und vom Landkreis. Verlag fia Heimatpflege im Heimatbund Allgai, Kempten Allgai 1984 Titel da 1. Auflage 1963: "Kempter Geschichtsbuch"

Vor-, Früh- und Oide Gschichte:

  • Gerhard Weber Hrsg.: Cambodunum - Kempten. Erste Hauptstadt da Provinz Raetien. 2000
  • Wolfgang Czysz, Hanns Dietrich und Gerhard Weber Bearb.: Kempten und des Allgai Führer zu archäologischen Denkmälern in Deitschland, Bd. 30. Konrad Theiss Verlag Stuttgart, 1995, ISBN 3-8062-1150-7
  • Wolfgang Czysz u. a.: De Römer in Bayern. Stuttgart, 2001
                                               

Kempten (Begriffsklearung)

Kempten stehd fia: Kempten am Rhein, a Ortstei vo da Stod Bingen am Rhein Fürststift Kempten, a Klosta Kempten Automarke, a ehemolige deitsche Automarkn Kempten Allgäu, a Stod in Bayern Kempten ZH, a Oatstei vo da Gmoa Wetzikon im Kanton Zürich

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